Wie sehr habe ich mir am Ende meiner Reise durch Nord-Indien Ordnung, Ruhe und Sauberkeit gewünscht.
So mache ich mich langsam mit einem Nachtflug über Sri Lanka auf nach Singapur, mit den unzähligen Bildern und Emotionen im Kopf und Herz – Indien wirkt nach.
Theoretisch wusste ich was mich jetzt erwartet: Wärme, hohe Luftfeuchtigkeit und ein geordnetes System. Aber angekommen triff mich doch der Schlag. Wie kann man hier überleben ohne sich in Wasser auf zu lösen? Dafür ist das Vorwärtskommen in Singapur sehr entspannt – nach Indien. Kein Hupen, kein Trubel, blitzblanke U-Bahn, saubere Straßen.
Ich sehe keine Wellblechhütten und keine Menschen auf der Straße leben, keine Wanderarbeiter und keine Bettler. Vielleicht sind sie da, aber ich sehe sie nicht.
So lasse ich mich erst einmal ankommen, beziehe meine Airbnb Unterkunft, wasche Wäsche (die wahrscheinlich nie trocken wird) und bummel durch das Viertel. Wie es so sein soll, befindet sich die Unterkunft in „Little India“ und um mich herum befinden sich lauter indische Restaurants und Geschäfte.
Ich sehne mich nach Grün und mache die ersten Erkundungen im „Gardens by the Bay“. Dabei warte ich auf frischem Wind der nicht kommt, dafür kommt Regen und Gewitter.
